Logo EUCC
Deutsch English

Karius V., Hadler H., Deicke M., von Eynatten H., Brückner H. & Vött A.: Dynamische Küsten - Grundlagen, Zusammenhänge und Auswirkungen im Spiegel angewandter Küstenforschung, Coastline Reports (17). EUCC-D - Die Küsten Union Deutschland e.V., Rostock, 2011.

Zusammenfassung: Die 28. Jahrestagung des Arbeitskreises „Geographie der Meere und Küsten“ (AMK) fand vom 22. - 25. April 2010 auf Hallig Hooge statt. Erstmals wurde die Veranstaltung von der Arbeitsgruppe Sedimentologie/Umweltgeologie des Geowissenschaftlichen Zentrums der Universität Göttingen ausgerichtet. Die Idee, Hallig Hooge als Tagungsort zu wählen, entstand 2008 auf der 26. Jahrestagung in Marburg. Hallig Hooge spiegelt wohl wie kaum ein anderer Ort in der Welt die Vulnerabilität von Küstenlandschaften und gleichzeitig die Anpassungsfähigkeit von Mensch und Natur an sich ständig, dynamisch verändernde Umweltbedingungen wider. Die Abgeschiedenheit der Örtlichkeit und der unmittelbare Bezug zum Forschungsgebiet Meere und Küsten, dem der Arbeitskreis seit 28 Jahren verschrieben ist, trugen sicherlich zu dem spürbar besonderen, produktiven und konstruktiv kritischen Veranstaltungsklima bei.Insgesamt 47 Teilnehmer aus 24 Institutionen zwischen Köln und Hooge erlebten 21 Vorträge, 5 Posterpräsentationen und zwei gut besuchte Exkursionen zum Japsand und nach Amrum sowie eine Halligführung. Die Ice-breaker Party mit Film- und Diabeiträgen zum Thema Halligleben und Nationalpark Wattenmeer, ein Grillbuffet und ein öffentlicher Abendvortrag rundeten das Tagungsprogramm ab. Inhaltlich sind mehrere Schwerpunkte sowohl im Tagungsprogramm als auch im vorliegenden Tagungsband auszumachen. Das Thema Meeresspiegeländerungen liefert Forschungsanreize sowohl in den geographischen Disziplinen als auch im Bereich der Ingenieurwissenschaften und Geowissenschaften. Die Tsunamiforschung stellt einen weiteren Schwerpunkt im Themenspektrum. Weitere Beiträge lassen sich im Kontext von Klimawandel, Küstenschutz und Küstenwandel ansiedeln. Regionaler Schwerpunkt der Beiträge ist eindeutig die Deutsche Bucht mit ihren Küsten. Weitere Forschungsstandorte sind Küstenregionen der Ostsee, Griechenlands und Thailands.
PDF: CoastalReport17.pdf (54.212.174 Bytes)
(Seite in 0,02 Sekunden erzeugt.)